Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

Der Name sagt eigentlich fast schon alles - der lockere Plausch rund um das Thema MG ist hier die Hauptsache.

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Ps089
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Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#1

Beitrag von Ps089 » 21. Sep 2026, 14:45

Servus zusammen,

Ich, Ende 30, Bürohengst ohne Schraubererfahrung, plane die Anschaffung meines ersten Oldies: zum ausgiebigen und häufigen Fahren, nicht zum in-der-Garage-anschauen. Einen MGB habe ich kürzlich für einen Tag gemietet, um ein Gefühl fürs Auto zu bekommen - das Handling und Fahrgefühl hat mich direkt begeistert.

Nun drängen sich mir als absoluten Neuling ein paar Fragen auf. Bitte seht es mir nach, wenn ich mir diese mit der Suche hätte bereits beantworten können, aber die zeigt mir immer nur an, dass sie in soundsoviel Sekunden wieder funktionieren würde - was sie dann nicht tut 🙈

Vielleicht möchte ja der ein oder andere seine persönliche Erfahrung hier mit mir teilen:
1. Ich habe nie mehr als einen Reifenwechsel am Auto gemacht. Ich bin lernwillig was Schrauben/Reparaturen angeht, bezahle aber lieber eine Werkstatt dafür und verbringe meine Freizeit anders (zum Beispiel mit Fahren 😁). Entsprechend suche ich ein Fahrzeug, bei dem nachweislich keine größeren Reparaturen ins Haus stehen und das „abfahrbereit“ ist. Wie ist Eure Erfahrung: sind Oldtimer-Gutachten mit Benotung dafür ein verlässlicher Indikator? Oder lieber doch nochmal auf eigene Rechnung begutachten lassen? Insbesondere da die Fahrzeuge oft nicht gerade um die Ecke stehen, würde ich natürlich gerne möglichst viel bereits vorab herausfinden können, bevor ich zur Besichtigung hin fahre…
2. Mein Mietwagen hatte 5 Gänge. Ich tue mich daher schwer einzuschätzen, wie relevant beim normalen 4 Gang Getriebe das Overdrive ist? Ich habe nicht vor, längere Autobahnstrecken zu fahren - je nach Verkehrssituation ist man aber auf der Landstraße ja auch mal mit 100-120 längere Zeit unterwegs. Und ich plane mit dem Auto definitiv Urlaube auch mit weiteren Tagesstrecken. Würdet Ihr für das Fahrprofil bereits zum Overdrive raten?
3. Nach einiger Beratschlagung mit Claude bin ich bei einem Suchfilter nach Baujahren 1968-1973 gelandet. Also ab Mk2(Argument: zuverlässigere/modernere Technik), und Prä-Gummiboot (Argument: Fahrdynamik). Macht das aus Eurer Sicht Sinn, oder hat mir die KI hier was zusammenschwadroniert?

Freue mich auf die ein oder andere Einschätzung der Erfahreneren 💪

Grüße aus München
Philip

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Günter Paul
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#2

Beitrag von Günter Paul » 21. Sep 2026, 15:30

Wenn der Wagen weiß war, hast du vermutlich den von unserem Andreas gefahren, der hat ihn vor etlichen Jahren in München an einen solchen Vermieter verkauft, sollte soweit ich mich richtig erinnere inzwischen auch schon richtung 500000 km Gesamtlaufleistung unterwegs sein.Andreas wird sich sicher melden und Overdrive ist ein MUSS.
Gruß
Günter
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#3

Beitrag von ralphac » 21. Sep 2026, 15:53

Liebe Moderatoren,
ich habe eben eine lange Antwort an Philip geschrieben und abgeschickt.
Die Antwort von Günter ist meiner wohl zuvorgekommen.
Nun sehe ich meine nicht.
Kann es sein, dass sie noch irgendwo hängt und noch auftaucht ? Sonst müsste ich alles noch mal schreiben. :cry:

viele Grüße

Ralph

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Noddy
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#4

Beitrag von Noddy » 21. Sep 2026, 16:04

Hallo Philip :)

Erstmal willkommen im Forum und GW zu Deinem Interesse am B.

Das Auto war in seiner Zeit etwas besonderes, zum einen war er besonders stabil konstruiert, er galt lange als das verwindungssteifste Cabrio durch besondere Schweller, an die die Träger zur Vorderachse über eine Quertraverse angelenkt ist. Er verfügt über einen Mittelmotor, d. h. vorne hinter der Achse und eine 50:50 Gewichtsverteilung auf den Achsen. Dieser konstruktive Aufwand benötigt natürlich Beachtung, ist aber heutzutage nicht wieder zu realisieren.

Die Technik dagegen ist relativ einfach und zuverlässig wenn man sie einmal durchrepariert hat. Gutachten sind eher geduldiges Papier, dafür haben wir hier Typenexperten und Stammtische in allen Regionen. Gummiboote sind ein Thema für sich, den Schwerpunkt runterbringen ist nicht ohne und echte Chrommodelle sind da vorzuziehen.

Ich selbst schätze den Overdrive, er ist Teil des Charmes dieses Auto zu fahren und bietet einen echten Mehrwert zum nachgerüsteten 5 Gang. Im 3ten Gang lässt sich mit OD eine Zwischenstufe wählen die im Stadtverkehr sehr angenehm ist. Für längere Strecken ist 4 Gang nicht zu empfehlen.

Wichtiges Thema ist auch die Ersatzteilversorgung, die ist besser als bei vielen anderen Oldies, Teile werden zum Teil nachgefertigt, wenn auch in unterschiedlichen Qualitäten.

Ansonsten hat ein guter Zustand halt seinen Preis.

Grüße
Micha
#2303

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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#5

Beitrag von andreas.clausbruch » 21. Sep 2026, 17:21

Hallo Phiip,
wie Günter schon geschrieben hat, ist es gut möglich, dass Du meinen früheren Roadster probegefahren bist:
MG Roadster 2.jpeg
Hinsichtlich MG B bin ich allerdings voreingenommen - ein Roadster war mein erstes Auto und (m)ein GT wird auch mein letztes werden. Bisher schon über 50a.
Gerne kannst Du mich kontaktieren u/o Dir auch mal einen interessanten GT anschauen.
Octagonale Grüße Andreas
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#6

Beitrag von andreas.clausbruch » 21. Sep 2026, 18:25

Hallo,
mein erster MG war ein rouge carmin (Citroen Farbe) Mk 1 Roadster. Als ich Anfang der 70'er einen Prospekt mit diesem weißen Roadster bekam, war der weitere MG Lebensweg vorgegeben :-), :-)
MG B Roadster.jpeg
Bis heute: unverändert :-), :-) Und dies für mich als technischem Laien nicht zuletzt Dank kompetenter und - oftmals geduldiger - Hilfe von MGDC'lern hier aus dem forum.
Nochmals octagonale Grüße Andreas
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#7

Beitrag von andreas.clausbruch » 21. Sep 2026, 18:35

Hallo,
50a später:
B4NDP7_DxO 2.jpg
P1010300.JPG
Man wird halt älter, möglicherweise aber nicht unbedingt klüger. Die Begeisterung bleibt...
Octagonale Grüße Andreas
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#8

Beitrag von Noddy » 21. Sep 2026, 18:41

Hallo Andreas :)

Jetzt weiß ich wo Dein Stoßstangentick herkommt. :eek: :mrgreen:

Grüße
Micha :drinkingcheers:
#2303

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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#9

Beitrag von Ps089 » 21. Sep 2026, 19:20

Wow - so viele Antworten in so kurzer Zeit, Danke Euch! Ich mag Autos mit Community 😊 (ich fahre als Daily einen 2020er Mustang - da hats mich von Anfang an schon begeistert, dass man sich auf der Straße grüßt)

@Andreas yes, das war Deiner 👍 Sehr cool, den Vorbesitzer hier zu treffen. Für mich soll’s auf jeden Fall ein Cabrio werden, damit ist der GT leider raus. Idealerweise ja in british racing green..

@Ralph Ohje - ich fürchte auch, dass es deine erste Nachricht verschluckt hat 🙈

Das klingt ja schonmal danach, dass Ihr (Günter und Micha) durchaus zum OD ratet 👍

Zum Thema Begutachtung vorm Kauf: @Micha, Du empfiehlst eher, nochmal selbst wen zu beauftragen? Bzw hier im Forum über die lokalen Stammtische zu schauen, ob das Fahrzeug jemand kennt?

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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#10

Beitrag von dieterrauh » 22. Sep 2026, 10:00

Hallo Philip,

Glückwunsch zum Fahrzeugwunsch. Gleich mal vorweg: Wenn du beim Reifenwechseln bisher nichts falsch gemacht hast darfst du dir einen MGB zutrauen. Allerdings sollte eine kompetente Begleitung durch eine gute Werkstatt bei dir gleich eingeplant werden. Normale Servicearbeiten sind unproblematisch, aber wenn mal wirklich was kaputt geht sollte daraus kein Drama entstehen.

Du kaufst in einer Zeit, in der einige altgediente und top gepflegte Fahrzeuge aus der MG-Szene gehandelt werden. Also hier im Fahrzeugmarkt aufmerksam beobachten was sich tut - da waren zuletzt ein paar wirklich schöne und vor allem gute Autos dabei. Am freien Markt gibt es ein großes Angebot, das aber sehr vorsichtig zu betrachten ist. Da sind - wie bei allen Klassikern - etliche Blender dabei, die nicht den sehr wichtigen guten Zustand der Karosserie haben. Wie andere schon sagten: Das wichtigste ist das Blech - die Technik ist meistens beherrschbar.

Die Farbe oder das Baujahr sollten auf jeden Fall nicht oben auf deiner Liste stehen, sondern die Aussicht auf ungetrübtes Vergnügen über einen längeren Zeitraum. Nimm doch Andreas Angebot an und kontakte dich mal mit ihm - das ist nicht nur sehr unterhaltsam sondern auf jeden Fall sehr hilfreich. Gerade was das Thema Langzeitklassiker ohne eigene Schraubererfahrung betrifft. Und natürlich auch die lokalen Gegebenheiten in München und Umgebung (Werkstätten, Kontakte etc.).

vg Dieter

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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#11

Beitrag von ralphac » 22. Sep 2026, 13:02

Hallo Philip,
da meine Antwort nicht wieder aufgetaucht ist, schreibe ich noch mal.

Das meiste ist schon gesagt. Der B ist ein wunderbares, zuverlässiges , einfach konstruiertes und damit auch für einen Laien gut beherrschbares Auto. Ich hatte meinen 72er B 10 Jahre und nachdem ich am Anfang einige Sachen in Ordnung gebracht habe, war es der unproblematischste und zuverlässigste Oldtimer, den ich bisher hatte.
Meiner hatte den Overdrive und darauf würde ich auch nicht verzichten, vor allem wenn du weitere Strecken damit fahren möchtest.
Ich habe mich damals für ein spätes Chrommodell entschieden, weil ich gelesen hatte, dass das Verdeck einfacher zu bedienen ist als bei den älteren Modellen.

Allerdings würde ich mich an deiner Stelle nicht auf Werkstätten verlassen. Ohne zumindest rudimentär auftretende Probleme erkennen und ggf auch selbst beheben zu können, würde ich keine langen Touren fahren.
Ich fahre sehr viel, letztes Jahr erst eine fast 8.000 km Tour im Fiat 500 rund um Italien. Ohne Schrauberkenntnisse und -bereitschaft würde ich sowas nicht machen.

Auch Gutachten sind wie schon geschrieben wurde keine verlässliche Grundlage für eine Kaufentscheidung. Ich habe erst vor kurzem eins gesehen, wo ein fehlendes Teil als gravierender, sicherheitsrelevanter Mangel beschrieben wurde, das es in diesem Auto nie gegeben hat.
Versuche zu einer Besichtigung jemanden mitzunehmen, der sich mit den Autos auskennt.

Viel Glück bei der Suche und danach viel Spaß mit deinem B !

Ralph

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Günter Paul
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#12

Beitrag von Günter Paul » 22. Sep 2026, 14:31

Ralph, du hast einen Punkt gemacht, der sehr, sehr wichtig ist, das ist wie mit Geld, wer viel hat muss damit umgehen können und wer einen Oldtimer hat ebenfalls.

Auf Werkstätten kann man sich nicht mehr verlassen, die gibt es kaum noch und wenn...na ja, ihr wisst schon.

Man muss den Wagen "verinnerlichen" denn wenn er streikt, dann kann man kaum helfen, auch der ADAC nicht mehr.

Streikt der,..?..klar streikt der, ich muss zugeben das war in den letzten 10 Jahren in denen ich ihn gefahren habe meine Sorge, schließlich habe ich alle Möglichkeiten hier mitbekommen.
Er streikte zuletzt, als ich nach dem Einkaufen eingestiegen bin und starten wollte...Stille...und dan viel mir ein, dass ich zuvor ähnliches erlebt hatte, zuerst Stille und dann, ja dann drehte er doch.
Und jetzt wieder...Stille...also doch, Batterie konnte es nicht sein, Anlasser auch nicht, ich hatte gleich das Relais in Verdacht und jetzt kommt was ich mit "verinnerlichen "meine.
Haube hoch, Relais umgesteckt und damit umgangen und siehe da, springt an.Nach Hause gefahren und für 8,- Euro ein Relais bestellt und fertig...
Kurz davor hatte ich plötzlich keinenÖldruck...da war 0 !
Was nicht war, war Ölverlust, Stab gezogen, alles OK aber ich muss zugeben es ist ein mulmiges Gefühl mit der Anzeige 0 zu fahren.Zu Haus kontrolliert, es war der elektrische Geber, auch ein Cent Artikel, bestellt und eingebaut.
Und wenn man das nicht draufhat, dann kann ein Oldie zum Problem werden, völlig klar.
Gruß
Günter
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#13

Beitrag von dieterrauh » 22. Sep 2026, 14:45

Und trotzdem wäre es für ihn wichtig zu wissen, dass es in und um München doch noch ein paar Werkstätten gibt, die am B auch noch ein Radlager wechseln können oder die Bremsflüssigkeit tauschen. Auch ein Anlasser kann mal streiken. Vielleicht wächst er da ja rein und findet Spaß am Schrauben. Machbar ist das für fast jeden. Aber im Moment ist Schrauben nicht sein Ziel und da es gänzlich ohne bei Klassikern nicht geht ...

vg D

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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#14

Beitrag von dieterrauh » 22. Sep 2026, 14:56

eins noch: Lass die KI aus deiner Suche und Meinungsbildung raus. Claude kennt den B nur vom Hörensagen.

Das ist ein wunderbares altes Auto ohne irgendwas mit 3 Buchstaben. Kein ABS, ESP, ASR, OBD, ... Aber dafür mit fast unendlich vielen 😀/hour

vg D

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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#15

Beitrag von Noddy » 22. Sep 2026, 15:05

Hallo Dieter :)

Mit den Radlagern haste aber Beispiele gefunden die wohl kaum noch jemand richtig reparieren kann. Vorn ist schon anspruchsvoll aufgebaut und so bei anderen Herstellern nicht üblich gewesen, hinten auch nicht trivial.

Grüße
Micha
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Re: Neulingsvorstellung - MGB als erster Oldie?

#16

Beitrag von andreas.clausbruch » 22. Sep 2026, 15:39

Hallo,
viele der vorgenannten Punkte kann ich teilen, einige nicht:

a) Rost und Lack - eine Meinung

b) Reiserisiko - ist m.E. denkbar gering. Wenn man Räder wechseln kann, evtl. defekte Kabelverbindungen (bullet und flach) sachgerecht ersetzen kann und ein Batterieladegerät mit sich führt - da kann eigentlich nichts passieren: Gerade angesichts der Hilfsbereitschaft und Kompetenz von Mechanikern in Italien. 123 und Hardi haben die Zuverlässigkeit m.E. signifikant erhöht, ebenso so wie LED Leuchtmittel. Ersetzen eines Birnchens kann man auch leicht lernen :-). Und: in Italien helfen MG'ler sehr gerne: Kontakt über den MGCC.

c) Werkstätten sind in so fern ein oder kein Thema als die B Basis denkbar einfach zu reparieren ist. Aus meiner Sicht hat es sich sehr bewährt mit einer Werkstatt abzustimmen, dass man die Teile selbst besorgt. Spart Zeit und Geld und vor allem: die wichtigen Lieferanten wie Stevens und Schlotmann weisen rechtzeitig auf Verfügbarkeit wie auch - ganz wichtig - auf Qualitätsprobleme hin. Gerade letztere sollte man nicht unterschätzen; Beispiele Gummis und Elektrik :-(.
Bei bestimmten Arbeiten - wie z.B. Radlager, Kupplung - ist m.E. eine Werkstatt mit Engländer Erfahrung sehr sinnvoll. Man sollte bei den heutigen Stundensätzen nicht unterschätzen wie viel Zeit 'weniger Kundige' brauchen um eigentlich simple Dinge hinzubekommen. Da ist ein Englandspezialist m.E. so gut wie immer die bessere Altenative.
Die beste ist allerdings, wenn man einen erfahrenen Schrauber in seinem Freundeskreis findet. Das gilt auch für Hilfe bei Elektrik :-), :-) u/o bei Teilen, seien sie gebraucht oder neu. Auch hier wissen Mitleser wer gemeint ist :-), :-). Auch an dieser Stelle, wie so häufig: mein Dank hierfür!

Last but not least: ein MG muss bewegt werden - herumstehen mag er nicht! Und es bekommt ihm auch nicht....

Octagonale Grüße Andreas

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