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Schwitzende Dichtungen normal?

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slf69
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Schwitzende Dichtungen normal?

#1

Beitrag von slf69 » 6. Dez 2006, 01:23

Hallo an alle.
Ich habe vor ca. eineinhalb Monaten meinen MG eingemottet.
Heute hab ich festgestellt das er an der Zylinderkopfdichtung, rings um die Wasserpume und an sämtlichen Dichtungen des Bremszylinders "schwitzt".An der Kopfdichtung scheint es jedoch etwas stärker zu sein, da der Motorblock unterhalb der Dichtung vom Frostschutzmittel schon recht grün eingefärbt ist....
Mein Kollege meinte das sei normal, ich wollte aber lieber mal eure Meinungen dazu hören....
Für die Antworten schon mal Danke im voraus.

MfG

Matthias

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jupp1000
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#2

Beitrag von jupp1000 » 6. Dez 2006, 08:01

Hallo Matthias,

britische Motoren sind ja nicht gerade für ihre Dichtigkeit bekannt, aber an den von dir genannten Stellen müssen sie dicht sein. Da drängt Kühlwasser nach aussen und das ist ganz und garnicht normal.
Allerdings weiß ich nicht warum das jetzt in "eingemotteten" Zustand auftritt.
schöne Grüße

Heinz #1565

Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun, und andere Ergebnisse zu erwarten.

GUNDOLF
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#3

Beitrag von GUNDOLF » 6. Dez 2006, 12:24

Hallo Heinz und Matthias,

die beschriebene Undichtigkeit ist wohl vorher nicht aufgefallen da das austretende Wasser bei Betriebstemperatur verdampft ist. Es müßten jedoch dann getrocknete Rückstände im Frostschutz oder auch Kalkreste zu sehen gewesen sein. Möglich das ein Nachziehen des Kopfes und der Wapu schon Abhilfe schafft. Jedoch mit Gefühl und mit dem Drehmoment das der Hersteller vorschreibt ! Bringt das nix, wird wohl ein Austausch der Dichtungen unumgänglich. Beim wechseln der Kopfdichtung unbedingt Kopf planen und Block auf Verzug überprüfen.

Gruß
GUNDOLF

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#4

Beitrag von Kruschtle » 6. Dez 2006, 15:25

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass wenn die Dichtungen nach außen undicht sind, die Dichtigkeit nach innen auch nicht gesichtert ist.
Daher solltest Du dem Thema schon auf den Grund gehen.
Dichtungen über den Winter austauschen ist sicherlich einfacher, wie einen Schaden beheben, welcher durch Wasser im Ölkreislauf erzeugt wird. Aber suspekt ist es schon, wenn im Stillstand das kalt Wasser austritt.... Dann ist schon irgend was faul.
(Bei mir läuft's aus den Froststopfen raus)
Ich wünsche Dir, dass es sich mit der Arbeit in Grenzen hält.

Gruß Peter

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#5

Beitrag von jupp1000 » 6. Dez 2006, 16:22

Ok Gundolf,

dann hätte er aber eigentlich vorher starken Kühlwasserverlust bemerken müssen. Wie auch immer - "normal isses net". ;)
schöne Grüße

Heinz #1565

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slf69
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#6

Beitrag von slf69 » 6. Dez 2006, 23:44

Hallo!
Erstmal Danke für die zahlreichen Antworten und Tips.Ich habe vorhin die Zylinderkopfschrauben und die der Wasserpumpe vorsichtig nachgezogen und den Motor so gut als möglich gereinigt.Ich werde das ganze jetzt mal beobachten, vielleicht bleibt mir ja die Demontage des Kopfes erspart...

MfG

Matthias

P.S.:Kühlwasserverlust hatte ich bisher keinen feststellen können, der Motor war dicht als er noch jeden Tag genutzt wurde....Sehr komisch das Ganze, aber ich halte euch auf dem Laufenden.

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#7

Beitrag von slf69 » 8. Dez 2006, 00:15

Hallo!
Habe meinen Motor heut einem Mechaniker gezeigt und der bestätigte meine/Eure Befürchtungen: Kopfdichtung hinüber. :cry:
Naja, jetz hab ich über den Winter wohl genug zu tun.
Danke nochmal für die vielen Ratschläge.

MfG

Matthias

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#8

Beitrag von Mathias Tolle » 8. Dez 2006, 13:17

Hallo Matthias,
Kopf hoch, nur für den Wechsel der Zylinderkopfdichtung brauchst Du max. 1/2 Tag.
Ich würde Dir übrigens empfehlen, vorher neue, gehärtete Stehbolzen zu besorgen. Die Serienstehbolzen neigen beim Festziehen zum Abreißen, und zwar unten im Motor - und dann fängt der Spaß an! Sie sind zwar deutlich teurer, aber ihr Geld wert! Du bekommst sie, wenn nicht in Deutschland, zumindest in England.

Viel Erfolg
Mathias

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#9

Beitrag von slf69 » 9. Dez 2006, 00:16

@Mathias Tolle.
Danke für den Hinweis mit den gehärteten Stehbolzen, die werd ich mir auf jeden Fall besorgen.
Ist bei Deiner geschätzten Arbeitszeit auch das Planen des Kopfes inbegriffen, oder kann ich mir das evtl. sparen?

MfG

Matthias

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#10

Beitrag von Gagamohn » 9. Dez 2006, 06:20

Hallo,
wenn Du jemanden hast, der dir den Zyl.kopf just in time plant, klappt das mit dem halben Tag. Ich würde den Kopf auf jeden Fall planen lassen.
Kopfdichtung wechseln ist kein Hexenwerk.

Gruss
Bernd

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#11

Beitrag von slf69 » 5. Jan 2007, 00:54

Hallo!
Kopfdichtung is drin, der Motor scheint jetzt dicht zu sein. Bei der Gelegenheit hab ich auch noch die Vergaser komplett überholt, die Ventile wieder in (fast) Neuzustand gebracht,... :D
Nochmal Danke an alle für die Tips und Ratschläge.

MfG

Matthias

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PM
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#12

Beitrag von PM » 5. Jan 2007, 10:37

Glückwunsch Matthias!
Ich hab die Arbeit noch vor mir. Deshalb meine Frage:
Hast Du die empfohlenen gehärteten Stehbolzen gekauft?
Falls ja bitte private mail mit Lieferantenadresse etc. ( damit es nicht nach Werbung aussieht).
Danke vorab für eine Info.

Grüsse vom linken Niederrhein
Peter

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#13

Beitrag von slf69 » 6. Jan 2007, 00:53

Hallo!
Ich mußte mir glücklicherweise doch keine gehärteten Stehbolzen kaufen, da diese der Vorbesitzer bereits montiert hatte. Ich schicke Dir per PM eine Adresse wo man die höchstwahrscheinlich bekommen kann.

MfG

Matthias

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#14

Beitrag von Whitehall_999 » 6. Jan 2007, 10:12

@Matthias: Du hattest anfangs auch ein Schwitzen am Bremszylinder bemerkt; was ist damit?

W.H.
Was neu ist, ist nichts wert!

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#15

Beitrag von slf69 » 6. Jan 2007, 15:20

Hallo!
Nach mehrmaligem Betätigen der Bremse und der Kupplung ist es bedeutend besser geworden. Nichtsdestotrotz wird der Bremszylinder demnächst in einer Fachwerkstatt komplett überholt. Sicher ist sicher....

MfG

Matthias

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#16

Beitrag von slf69 » 11. Jan 2007, 01:54

Hallo nochmal!
Nachdem heute ein halbwegs trockener Tag war konnte ich endlich meinen Wagen mal unter Belastung testen und nicht nur im Leerlauf in der Garage. Der Kopf blieb hierbei ebenfalls dicht, jedoch scheint der Motor ziemlich an Leistung eingebüßt zu haben. Ab ca. 3000 Umdrehungen spürt man das er an seine Leistungsgrenze kommt, bei ca. 3500 Umdrehungen ist dann trotz Vollgas Feierabend!
Woran kann das liegen?
Für eure Ratschläge schon mal Danke im voraus.

MfG

Matthias

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#17

Beitrag von Daniel Fulda » 11. Jan 2007, 09:04

Hallo Mathias,

sind nach dem Wechsel der Kopfdichtung und den Arbeiten an den Ventilen diese richtig eingestellt worden? Schießlich hattest Du geschrieben, dass auch die Ventile in "Neuzustand" gebracht worden seien. Was ist da genau gemacht worden?

Grüße

Daniel Fulda

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#18

Beitrag von Ralph 7H » 11. Jan 2007, 11:53

Hallo Matthias,

Du schreibst von der Überholung ber Vergaser beiläufig.

Wenn die Performance bei Vollgas fehlt, solltest Du zunächst mal Prüfen ob Dein Auto auch genug Kraftstoff bekommt, also die Stände der Schwimmer pedantisch checken.
Ist da alles OK, mach eine Grundeinstellung der Düsen und prüfe, ob die Nadeln in den Dämpfern nach Handbuchvorgabe eingebaut sind.

Wenn vorher alles zufriedenstellend war und keine weiteren Änderungen an der Mechanik erfolgt sind, sollte dann alles wieder ok sei.

Wäherend Du die Vergaser überprüfst kannst Du denen Zündverteiler zum Boschdienst geben und dort ebenfalls mal durchsehen lassen (auf einem Verteilerprüfstand). Kostet wenig und erspart mitunter viel Zeit und Benzin!

Gruß vom Niederrhein

Ralph

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#19

Beitrag von slf69 » 12. Jan 2007, 01:20

@Daniel Fulda
Hallo!
Die Ventile wurden entkokt, poliert, eingeschliffen und auch eingestellt.
Ich hoffe mal nicht, das mein Problem von den Ventilen herrührt.

Mfg

Matthias

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#20

Beitrag von slf69 » 12. Jan 2007, 01:31

@ Ralph
Hab die Vergaser heute einem "alten Hasen" gezeigt, der meinte das diese in Ordnung wären. Die Zündung war jedoch total verstellt(?) und das obwohl ich daran überhaupt nichts verändert hatte(???). Diese wurde jetzt wieder richtig eingestellt, eine Probefahrt war jedoch wegen des Sauwetters bisher noch nicht möglich.Ich weiß, klingt pedantisch, aber ich hab mir vorgenommen mein Wägelchen nicht im Regen zu fahren :D
(Obwohl er komplett verzinkt ist).

MfG

Matthias

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