Problem mit den Vergaserkolben beim HS4
Verfasst: 13. Okt 2011, 11:07
Hallo Schraubergemeinde,
kurz vor dem Winter wollte ich noch ein mal in Ruhe die Vergaser neu einstellen, da der Wagen leider in letzter zeit immer wieder zum Ruckeln neigte wenn er wirklich warm war. Die Zündanlage habe ich eigentlich ausgeschlossen, Kerzen waren OK, Kabel, Verteilerfinger usw sind neuwertig zudem ruckelte er auch nur beim Beschleunigen aus 2.000 UPM heraus. (Bin seid dem letzten Einstellen direkt nach der Restaurierung auch gut 3.000 Kilometer gefahren)
Mein Problem bei den Vergasern ist nun folgendes: Die Vergaserkolben der HS4 Vergaser gehen sehr unterschiedlich schwer "hoch" sobald sie mit Öl gefüllt sind. (Habe sie komplett gereinigt und dabei auch das Öl entfernt, da gingen sie beide gleich leicht anzuheben)
Nun kann ich den vorderen noch "mit dem kleinen Finger" anheben, wozu ich circa 2 sekunden brauche, dann ist er oben und wenn ich ihn loslasse, dann fällt er auch mit einem satten "klack" wieder nach unten. So wie es sein soll, dachte ich mir.
Bei dem hinteren Kolben ist es anders, er ist deutlich "langsamer" was das anheben betrifft und es dauert daher deutlich länger und erfordert auch mehr Kraft als der vordere, ich brauche sicher 5 Sekunden bis ich ihn nach oben gedrückt habe und das auch mit größeren Kraftaufwand.
Lässt man ihn los fällt er jedoch nur unwesentlich langsamer nach unten als der Vordere!??
Was mich jetzt zu guter letzt völlig verwirrt: Wir haben hier noch ein paar weitere HS4 Vergaser, welche "ohne Öl" schön leichtgängig gehen (die Kolben) jedoch mit Öl ebenso schwergängig gehen, wie der hintere Vergaser meines MG. Nun frage ich mich "wie schwergängig ist richtig"? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass der Unterdruck im Vergaser so viel Kraft besitzt um die schwergängigen Kolben zu stemmen?
Zudem: Wenn ich den "Dämpfereinsatz" also das Ding mit der schwarzen Drehkappe auf beiden Vergaser vertausche, dann geht der hintere leicht und der vordere schwer...
Vielleicht kann mir ja jemand beschreiben, wie in etwa sich die Kolben bewegen lassen sollen?
Vielen Dank im voraus und viele Grüße aus Ostfriesland,
Jannis
kurz vor dem Winter wollte ich noch ein mal in Ruhe die Vergaser neu einstellen, da der Wagen leider in letzter zeit immer wieder zum Ruckeln neigte wenn er wirklich warm war. Die Zündanlage habe ich eigentlich ausgeschlossen, Kerzen waren OK, Kabel, Verteilerfinger usw sind neuwertig zudem ruckelte er auch nur beim Beschleunigen aus 2.000 UPM heraus. (Bin seid dem letzten Einstellen direkt nach der Restaurierung auch gut 3.000 Kilometer gefahren)
Mein Problem bei den Vergasern ist nun folgendes: Die Vergaserkolben der HS4 Vergaser gehen sehr unterschiedlich schwer "hoch" sobald sie mit Öl gefüllt sind. (Habe sie komplett gereinigt und dabei auch das Öl entfernt, da gingen sie beide gleich leicht anzuheben)
Nun kann ich den vorderen noch "mit dem kleinen Finger" anheben, wozu ich circa 2 sekunden brauche, dann ist er oben und wenn ich ihn loslasse, dann fällt er auch mit einem satten "klack" wieder nach unten. So wie es sein soll, dachte ich mir.
Bei dem hinteren Kolben ist es anders, er ist deutlich "langsamer" was das anheben betrifft und es dauert daher deutlich länger und erfordert auch mehr Kraft als der vordere, ich brauche sicher 5 Sekunden bis ich ihn nach oben gedrückt habe und das auch mit größeren Kraftaufwand.
Lässt man ihn los fällt er jedoch nur unwesentlich langsamer nach unten als der Vordere!??
Was mich jetzt zu guter letzt völlig verwirrt: Wir haben hier noch ein paar weitere HS4 Vergaser, welche "ohne Öl" schön leichtgängig gehen (die Kolben) jedoch mit Öl ebenso schwergängig gehen, wie der hintere Vergaser meines MG. Nun frage ich mich "wie schwergängig ist richtig"? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass der Unterdruck im Vergaser so viel Kraft besitzt um die schwergängigen Kolben zu stemmen?
Zudem: Wenn ich den "Dämpfereinsatz" also das Ding mit der schwarzen Drehkappe auf beiden Vergaser vertausche, dann geht der hintere leicht und der vordere schwer...
Vielleicht kann mir ja jemand beschreiben, wie in etwa sich die Kolben bewegen lassen sollen?
Vielen Dank im voraus und viele Grüße aus Ostfriesland,
Jannis