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Am Samstagmorgen fuhren wir zur ehemaligen Zeche und Kokerei Zollverein nach Essen. Dort war Besichtigung in Eigenregie angesagt. Bei herrlichem Sonnenschein präsentierte sich die ehemalige Wirkungsstätte vieler Kumpels nochmal so schön. Danach ging es weiter zur Villa Hügel in die Nobelgegend Essens. Dort erwartete uns Herr Becker zur Führung durch die Villa. Da so eine kulturelle Tour mächtig Kohldampf macht, ging die Tour weiter über das Ruhrtal nach Essen Kettwig zum Mittagessen. Die Mittagsrast „zur alten Fähre“ lag direkt an der Ruhr. Dort wurden wir schon erwartet und mit lecker Kichererbsensuppe bewirtet. Da der Lorenz immer noch vom Himmel ballerte, schmeckte auch ein Pilsken dazu. Nach der Stärkung führte die Tour über schöne Straßen weiter zum Schloss Hugenpoet und zum Marktplatz Margaretenhöhe in Essen, um so das Ruhrgebiet richtig erleben zu können.

Der Abschluß des Tages mit kulturellem Hintergrund war natürlich der Gasometer in Oberhausen. Dort führte uns Herr Thomas Bente durch die dortige Ausstellung „Sternstunde - Wunder des Sonnensystems“ und erklärte uns den Gasometer. Nachdem alle oben gestanden und die Aussicht genossen hatten, ging es zurück zum Schloß Westerholt. Dort war schon ein Sektempfang für uns vorbereitet, den alle erschöpft und gerne in Anspruch genommen haben. Den Abend ließen wir im Rittersaal mit leckerem Buffet und gemütlicher Runde ausklingen.

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Hanne und Ulrich Hunger hatten für Sonntag das Highlight schlechthin für uns organisiert. Ein Besuch mit Führung „Auf Schalke“. Die Veltins-Arena und das Schalker Museum standen auf dem Programm. Im Konvoi ging es nach dem Auschecken aus dem Hotel zur Veltins-Arena auf Schalke. Als Erstes besuchten wir das Schalker Museum. Von dort konnten wir auch ins Stadion sehen, wo die Crew die Reste des Boxkampfes beseitigt haben. Ein echter Schalker Junge wurde uns als „Tour-Guide“ zur Seite gestellt, der alles über Schalke und die Arena wusste und viele Dönekes zum Besten gab. So eine Führung kann ich jedem nur empfehlen, da man nur so in die „heiligen Hallen“ von Schalke 04 kommt. Als Abschluss eines wunderschönen Wochenendes durfte natürlich die kulinarische Köstlichkeit einer Currywurst nicht fehlen. Dafür sind wir nach Bochum-Wattenscheid in den Profi-Grill gefahren, um uns den Manta-Teller oder Pommes-Schranke, wie man hier sagt, schmecken zu lassen. Nachdem alle satt waren, ging die große Verabschiedungswelle los.

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Vielen Dank an Hanne und Ulrich Hunger für diese sehr schöne Route der Industriekultur. Wir haben sehr viel über das Ruhrgebeit gelernt und erlebt. Manch einer der Teilnehmer wird unseren Ruhrpott nun mit anderen Augen sehen. Mir bleibt nur noch Tschüss und mach jut woll zu schreiben. 

In diesem Sinne „Glück Auf“!

Text und Fotos: Gitti Hartmann

 
 
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