MGB 65er sucht Technik Infos  [Erledigt]

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FrankHH

MGB 65er sucht Technik Infos  [Erledigt]

#1

Beitrag von FrankHH » 23. Jul 2005, 11:20

Erst mal ein fröhliches Moin Moin.
Bin frischgebackener MGB Besitzer und hätte gern eure Hilfe. Ich hab nen 65er Roadster der vorher in Britannien gelaufen ist bekommen. Jetzt nehme ich mich der Thematik der deutschen Zulassung an (Ärmel sind hochgekrämpelt, 5 Ltr Baldrian stehen parat).
Ich möchte den Wagen als Oldtimer zulassen.
Dementsprechen habe ich auch schon euer Archiv seit Stunden durchgeforstet.
Was mir fehlt ist eine Art Zustandsbeschreibung (Prospekt, Teileliste,Briefkopie oder ähnliches)woran ich mich langhangeln kann um die TÜV-Klippen
zu überwinden.
Kann mir jemand helfen, hat gar jemand mit so einem ähnlichen Baujahr schon Erfahrung gesammelt?

Euer hilfloser Frank

Manfred Hürland
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#2

Beitrag von Manfred Hürland » 23. Jul 2005, 14:54

Lieber Frank,

wenn die TÜV-Hürde die einzige ist, dann hier mal die Punkte um eine deutsche Zulassung zu erlangen:
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung über die Fahrgestell-Nr. vom KBA in Flensberg (Achtung - nur 4 Wochen gültig)
  • V5-Dokument des jetzigen Fahrzeuges (=der englische KFZ-Brief)
  • Warnblinkanlage
  • linker Außenspiegel beim RHD
  • den Meilentacho mit Pfeilen auf dem Glas bekleben bei 30, 50, 70 100 km/h
  • Verbandskasten und Warndreieck
  • die Hauptscheinwerfer umrüsten
  • Diebstahlsicherung (z.B. als loses Zubehör)
  • alle Funktionen an dem Auto überprüfen (z.B. Rückfahrscheinwerfer, Licht, Lenkspiel, Bremsen, Achsschenkelspiel, Speichenräder ohne lockere Speichen, Reifengröße und -profil)
  • manche TÜV-Leute machen Schwierigkeiten mit den Flügelmuttern, einfach Achteckmuttern aufziehen bei der Vorführung
...so das wärs für erste. Ach ja, und Versicherungsdoppelkarte (z.B. [url=http://www.oldiecarcover.de)]www.oldiecarcover.de)[/url]

Viel Erfolg und hoffentlich ist die TÜV-Hürde die einzige bei Deinem England-Import!

Grüße
Manfred Bild


[Dieser Beitrag wurde von Manfred Hürland am 24.07.2005 editiert.]

FrankHH

#3

Beitrag von FrankHH » 24. Jul 2005, 12:52

Erst einmal vieeeeelen Dank für die raschen Antworten. Das hilft mir für das erste weiter.
Jetzt muss ich erst einmal die Teile besorgen, dann ein büschen basteln und dann nehme ich den Fehdehandschuh des Tüvs auf.

Hat jemand im nordischen Raum besonders gute Erfahrungen mit einem Ingenieur gemacht?

Immer eine Hand voll Asfalt unter euren Reifen

Frank

UvG
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#4

Beitrag von UvG » 25. Jul 2005, 14:56

Hallo Frank,

direkte Erfahrungen mit TÜV - Heinis habe ich nicht gemacht, jedenfalls nicht bezüglich meines MGB. Der TÜV in Elmshorn ist aber ziemlich nett und freundlich, hilft evtl. mit Auskünften weiter, die muß man nur anrufen und mal fragen, dann gibt es die Firma Autohaus Gerd Röder in Elmshorn, hinter der KIA - Fassade verbirgt sich aber auch eine Werkstatt, die sich mit Oldtimern auskennt, eigentlichen stehen dort nur Oldtimer und Exoten in der Werkstatt, aber keine KIAs. Dort lasse ich meinen VW T3 und manchmal auch meinen MGB bearbeiten, der hat einen speziellen TÜV - Heini, der selbst Oldtimer fährt, also auch realistisch an die Sache geht, dann gibt es die Firma Karlau in Herzhorn, bei Glückstadt, die eigentlich immer viel zu viel zu tun hat, weswegen man manchmal auf die Qualität achten muß, die haben aber wiederum den entspanntesten TÜV-Heini, den ich je gesehen habe, sowie einen ansprechenden Stundenpreis von ca. 30-40 Euro, nicht zuletzt ist da noch der Korrosionsschutzpapst Mike Sander in Horst, bei dem mein Auto schon seit 15 Jahren hauptsächlich gecheckt wird, der hat den MG auch damals für meinen Bruder aus Spanien importiert, Mike Sander arbeitet so sorgfältig, daß Du dir zum Thema TÜV überhaupt keine Sorgen zu machen brauchst, das läßt er sich aber auch gut bezahlen.

Gruß
Ulrich van Groningen

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