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Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 6. Sep 2020, 09:35
von Günter Paul
Interessant, habe ich beim Blättern im Fundus auch gerade entdeckt, ist mir so noch nie aufgefallen.
Gruß
Günter

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 6. Sep 2020, 09:36
von andreas.clausbruch
Hallo Thomas,
vielen Dank! Das erklärt, warum einige der V8 'Treiber' so explicit auf die eingeschlagenen Getriebenummern hinweisen und diese auch dokumentieren. Bei gleichaltrigen 'nicht' V8 kenne ich das mit den Getriebenummern (bisher) nicht.
Octagonale Grüsse Andreas

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 29. Nov 2020, 10:00
von MBGT_ED
Hallo, da ich mir auch einen Motor neu aufbauen werde habe ich Fragen zu Themen die schon, aber nicht ganz angesprochen wurden.
Das Doppelkettenrad zum einstellen. Ich habe da schon rumgegoogelt aber noch keinen Anbieter gefunden.
Kipphebelwelle, kennt jemand das seitliche Spiel von einem Kipphebel auf der Ventilseiten bei einer neuen Welle? Von der eingebauten Welle kenne ich kein Lebensalter, daher kann die ja auch sehr neu sein.
Viele Grüße Klaus

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 29. Nov 2020, 10:19
von andreas.clausbruch
Hallo Klaus,
das vernier timing set bekommst Du z.B. bei MG Hive.
Zum korrekten Spiel kann ich nichts sagen. Bei der Kipphebeleinheit, die ich verbaut habe, gab es so gut wie kein Spiel. Bei einer anderen Einheit liefen 2 Stössel recht stramm; Joachim Rainer hat sich das angesehen und gesagt: kein Problem, läuft sich ein.....
Octagonale Grüsse Andreas

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 29. Nov 2020, 11:05
von andreas.clausbruch
Hallo Klaus,
muss natürlich heissen: 2 Kipphebel liefen stramm....
Octagonale Grüsse Andreas

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 29. Nov 2020, 11:55
von AlexP
Hallo Klaus, habe mein vernier pulley kit mit Duplex und NW bei pipercams.co.uk bestellt. Lief (und läuft) alles problemlos. Viel Erfolg AlexP

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 29. Nov 2020, 12:06
von Axel Krug
Bei einer Motorüberholung macht man doch die typischen Verschließteile neu und dabei dann auch gleich alles was drumherum so ist und nicht wirklich viel kostet. Beim Ventiltrieb gehören dann Nockenwelle, Stößel, Kette und im Zweifel auch die Ventilfedern mit dazu. Und wenn man sieht das die Ventile nicht mehr so fluffig sind macht man die auch gleich mit. Wenn man den Motor dann wieder einbaut kann man sich dann wenigstens sicher sein das den höchstens die Erben mal wieder in die Hand nehmen.
Beim MGB sind es doch in erster Linie die Arbeitszeit und der Aufwand den man hat, die Teilekosten sind doch absolut überschaubar und man ärgert sich hinterher nicht über "... ach hätte ich doch auch das und das noch...."

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 29. Nov 2020, 14:12
von MBGT_ED
Hallo Axel, zweimal einen Einspruch.
Ist neu wirklich besser als das altbewährte? Es gibt genug negative Beispiele das die neuen Teile eine schlechte / zweifelhafte Qualität haben. Außerdem ist doch auch zu klären wie alt das "alte" Teil wirklich ist.
Wieso soll man ein Teil erneuern das praktisch noch die original Abmessungen hat?
Kennst Du die "Badewannenkurve" der Ausfallrate. Also der Ausfall kommt entweder kurz nach dem Einbau oder am Ende der Lebensdauer. Dazwischen geht nur bei Überlastung entzwei.
Viele Grüße Klaus

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 29. Nov 2020, 15:54
von andreas.clausbruch
Hallo Axel,
so sehr ich die Grundline Deiner Argumentation nachvollziehen kann, so sehr muss ich Dir in einem Punkt widersprechen, den auch Klaus angesprochen hat: für den MG ist es alles andere als einfach (geworden) verlässlich qualitativ gute Ersatzteile zu bekommen. Du schreibst ja an anderer Stelle auch selbst, dass es leicht ist teuere Schlechtqualität zu bekommen, ich denke da an 2 der grösseren deutschen Anbieter, die Erfahrungen mit internationalen wie M sind auf ähnlichem Niveau.
Aus meiner Sicht/ Erfahrung ist es (a) recht zeitintensiv herauszufinden wo man gute Qualität bekommt, (b) Versand ist oftmals sehr teuer (USA) und die Zollabwicklung ein Thema für sich, (c) der Brexit wird die Situation wahrlich nicht verbessern und (d) machen sich die Preisaufschläge für qualitativ gute Teile schon erheblich bemerkbar - ich denke dabei z.B. an ordentliche Stehbolzen (APR), Schwungradschrauben (APT), Dichtsätze oder z.B auch Kolben (JE, Omega).
Nichts für ungut, alles Gute und octagonale Grüsse Andreas

Re: MGB Motorrevision Planung

Verfasst: 29. Nov 2020, 16:18
von Axel Krug
Alles richtig was ihr schreibt, die Qualität ist bei Neuteilen heutzutage oft zweifelhaft. Dennoch würde ich deswegen keine Verschleissteile unangetastet lassen bei einer Motorüberholung. ARP head bolts habe ich z.B. auch verwendet bei V8.
Das Grundproblem schlechter Teilequalität läuft aber auch parallel zur ewigen Schnäppchenjagd. Schwierig wird es immer dann wenn man keinen eindeutigen Hersteller der Teile ausmachen kann.