Die Geschichte der MG Modelle


var first_60 = 1967

Eine detallierte Zeitreise zur Entstehung und Entwicklung der MG Modelle

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20er 30er 40er 50er 60er 70er 80er 90er 2000er 2010er

1922

Sports Morris Cowley Chummy

Erste von Morris Garages modifizierte und karosserierte Sportversion des Morris Cowley


1923

MG Super Sports 14/28

Erstes als MG bezeichnetes Fahrzeug. Von Raworth karosseriert. Das achteckige MG Logo wird zum ersten Mal verwendet.


1925

MG 14/40 Super Sports 2 Seater „Old Number One“

Nach offizieller Geschichtsschreibung der Ahnherr aller MGs


1926

MG 14/40 und Mk IV

Immer noch auf modifizierter Morris Basis.


1928

MG 18/80 Mk I und Mk II

Die ersten MGs mit Sechzylindermotor


1929

MG M-Type 8/33 „Midget“

Erster „Großserien-MG“


1930

MG 18/100 Mk III „Tigress“

Erfolglose, aber beeindruckende Sportversion des 18/80 als Bentley-Wettbewerber


MG M Type 8/45 „Midget Double Twelve“

Sportversion des M Type für den Renneinsatz in Brooklands


EX 120

Erstes Rekordfahrzeug von George Eyston auf M Type-Basis mit Kompressormotor


1931

MG C-Type „Montléry Midget“

Weiterentwicklung des „Midget Double Twelve“ mit und ohne Kompressor


MG-D-Type „Midget“

Vergleichsweise erfolglose Weiterentwicklung des M Type „Midget“


MG F1 12/70 „Magna“

Ein neuer kleiner Sechszylinder mit Maschine vom Wolseley Hornet


1932

MG 12/70 F2 und F3 „Magna“

Verbesserte Version des F1 „Magna“


MG J1 „Midget“

Weiterentwicklung des M Types mit größerem Motor und 4 Sitzen


MG J2 „Midget“

Zweisitzige Version des J1


MG K1 und K2 „Magnette“

Ein weiterer kleiner Sechszylinder, deutlich sportlicher als der „Magna“ mit einem Motor der nur noch wenig mit seiner Wolseley-Basis gemein hat


EX 127 „Magic Midget“

Rekordfahrzeug auf C Type Basis für George Eyston mit langer Renn- und Rekordhistorie


1933

MG J3 “Midget”

Sportversion von J1 und J2 mit kleinerem Motor und Kompressor


MG J4 “Midget”

Für den Rennsport gedachte Version des J3 mit größerem Kompressor


MG K3 „Magnette“

Kompressor-befeuerte Rennversion des „Magnette“. Der wohl erfolgreichste MG-Rennwagen aller Zeiten mit Klassensiegen nicht nur auf der Mille Miglia. Auch als Rekordfahrzeug eingesetzt


MG L-Type „Magna“

Relativ erfolglose Weiterentwicklung des MG F-type „Magna“


1934

MG PA „Midget“

Nachfolger des M-Type „Midgets“ mit Rahmen des J-Types. Kompressor-Kit werkseitig verfügbar.


MG Q-Type „Midget“

Sportversion des MG PA mit Kompressormotor und K3-ähnlicher Karosserie. Aus 746 ccm wurden in der letzten Ausbaustufe 146,2 bhp geholt.


MG N-Type „Magnette

Je nach Karosserieausführung als NA, NB, KN und ND bezeichneter Nachfolger des erfolglosen L-Type „Magna“ mit Sechszylindermotor


MG NE „Magnette“

Sportversion der N-Type „Magnette“. Basis für die erfolgreichen „Musketeer“ Fahrzeuge des Werks-Trial-Teams.


EX 154

Weiterentwicklung des EX 127 für den deutschen Rennfahrer Bobby Kohlrausch. P-Type Chassis und Q-Type Motor und Bremsen. Einsatz als Renn- und Rekordfahrzeug (226,27 km/h auf der Autobahn bei Frankfurt. Später von Daimler-Benz für Studienzwecke erworben.Fahrzeuge des Werks-Trial-Teams.


MG PB „Midget“

Weiterentwicklung des MG PA. Der letzte MG Midget mit obenliegender Nockenwelle. 1935 in Le Mans eingesetzt.


1935

MG R-Type

Sensationeller Rennwagen mit aufgeladenem Motor mit 746 ccm und Einzelradaufhängung mittels doppelter Querlenker an allen vier Rädern. Das Ende des werksseitigen Motorsportengagements anlässlich des Verkaufs der MG Car Company an Morris Motors verhinderte größere Rennerfolge.


1936

MG SA 2.0 Litre

Eleganter, großer Tourenwagen mit modifiziertem Morris Oxford Sechszylindermotor als Konkurrent zum SS Jaguar. Angeboten als viertürige Limousine, Tickford Three-Position Drophead Coupé und Charlesworth Tourer.


MG TA Midget

Nachfolger von PA und PB Midget mit modifiziertem Morris Ten Motor. Mit MG VA-Motor ausgerüstete MG TA wurden als „Musketeers“ und „Cream Crackers“ von den Trial Teams des Werks eingesetzt.


MG VA 1 ½ Litre

Kleinere Version des MG SA mit Vierzylindermotor. Karosserievarianten wie MG SA.


1939

MG WA 2.6 Litre

Überarbeitung des MG SA mit größerem Motor und leichten Karosseriemodifikationen. Kriegsbedingt nur sehr kurze Produktionszeit.


MG TB „Midget“

Nachfolger des MG TA mit der XPAG-Maschine, die typisch für alle weiteren Versionen der T-Serie sein sollte. Kriegsbedingt nur sehr kurze Produktionszeit.


1945

MG TC „Midget“

Nachkriegsversion des MG TB und erster in fünfstelligen Stückzahlen gebauter MG. Der MG TC machte die Marke MG in USA populär.


1947

MG YA 1 ¼ Litre

Kleine, viertürige Limousine auf Basis des Morris Series E, aber mit XPAG-Motor. Auch als offener viersitziger Tourer lieferbar. Sollte als MG Ten bereits 1940 erscheinen. Von Alec Issigonis konzipierte vordere Einzelradaufhängung, die auch in den folgenden T-Typen und in MAG und MGB zum Einsatz kam.


1949

MG TD „Midget“

Weiterentwicklung des MG TC mit vorderer Einzelradaufhängung aus dem MG YA. Mit 29.664 verkauften Fahrzeugen das erfolgreichste Fahrzeug der T-Serie. Ab 1950 auch als MG TD Mk II mit leistungsgesteigertem Motor und Fahrwerksmodifikationen.


George Phillips Le Mans TC

Mit Werksunterstützung von George Phillips gebauter MG TC mit Spezialkarosserie. 1950 2. Platz in der Kategorie der Fahrzeuge mit 1 ½ Liter-Motor in Le Mans.


1951

EX 172 – MG TD

mit Spezialkarosserie für George Phillips für den leider erfolglosen Einsatz in Le Mans 1951. Das Design des Fahrzeugs nahm wesentliche Merkmale des MAG vorweg.


MG YB

Leicht überarbeitete Version des MG YA


1952

EX 175

Prototyp des MGA, aber noch mit XPAG-Motor. Die Entscheidung von Leonard Lord für den Austin Healey 100 im selben Jahr verhinderte die Markteinführung.


1953

MG TF Midget

Überarbeitung des MG TD als „Lückenbüßer“, nachdem EX 175 nicht in Produktion gehen durfte. Zunächst mit XPAG-Motor mit 1250 ccm, ab 1954 als TF 1500 mit auf 1466 ccm aufgebohrter und als XPEG bezeichneter Maschine.


MG „Magnette“ ZA

Viertürige Limousine. MG-Version des Wolseley 14/40 mit BMC B-Serie Motor und 1489 ccm.


1954

EX 179

Weiterer Rekordwagen auf Basis eines EX 175 Chassis mit Karosserie ähnlich wie EX 135. Zunächst mit XPEG-Maschine, später mit Zylinderkopf mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Als EX 219 bezeichnet und mit aufgeladenem A-Serie-Motor auch als Austin Healey Sprite Rekordfahrzeug eingesetzt.


1955

EX 182

In Le Mans eingesetzte MGA Prototypen mit Aluminiumkarosserie und BMC B-serie-Motoren mit von Weslake überarbeiteten Zylinderköpfen. Für die Ulster TT wurden zwei Fahrzeuge mit Maschinen mit doppelter obenliegender Nockenwelle ausgerüstet. Ein Motor von Austin und einer von Morris. Der Morris Motor befeuerte später den MGA Twin Cam.


MGA „First of a new line“

Zunächst mit einem B-Serie-Motor mit 1.498 ccm ausgestattet ist der perfekt proportionierte MGA der erste Sportwagen von MG ohne freistehende Kotflügel. 1956 folgt ein ebenso gelungenes Coupé, 1958 eine Ausführung mit leistungsstarkem Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen. 1959 folgt eine verbesserte Version mit auf 1.588 ccm vergrößertem B-Serie-Motor und 1961 der MGA 1600 Mk II mit 1.622, der 1962 dem MGB weichen muss. 1961 und 62 gab es auch den in wenigen Exemplaren produzierten MGA De Luxe, einen MGA Twin Cam mit B-Serie Motor.


1956

MG „Magnette” ZB

Dezent überarbeite Version der ZA „Magnette“. Zu erkennen an der vergrößerten Heckscheibe.


1957

EX 181

Weiterer Weltrekordwagen, dessen aufgeladener auf dem MGA Twin Cam Aggregat basierender Vierzylindermotor zunächst mit 1.588 (später 1.560 ccm) bis zu 300 PS leistete. Stirling Moss und Phil Hill erzielten damit zahlreiche Rekorde auf den Bonneville Salt Flats in Utah.


EX 186

Rennwagen auf MGA Twin Cam Basis mit De Dion Hinterachse für den Einsatz in Le Mans. Der temporäre Rückzug vom Rennsport verhinderte den Einsatz.


1959

MG „Magnette“ Mark III

Lauwarmer Nachfolger der ZB „Magnette“ im Pininfarina-Einheitsdesign.


1960

EX 220 / ADO 34

Prototyp eines kleinen MGs auf Mini-Basis


1961

MG “Magnette” Mark IV

Face Lift der „Magnette” Mark III mit 1.622 ccm. Erster mit Automatikgetriebe lieferbarer MG. Bis 1968 gebaut.


MG „Midget“

Klon des Austin-Healey Sprite Mk 2 mit MG Logo. Zunächst mit Steckscheiben und A-Serie-Motor mit 948 ccm. In sechs Serien bis 1979 gebaut. Ab 1974 wegen verschärfter Sicherheitsbestimmungen in USA mit Gummi-Stoßstangen und hochgesetzter Karosserie und aus Rationalisierungsgründen mit Motor des Triumph Spitfire.


1962

MG 1100

Sportliches MG Derivat des von Alec Issigonis entworfenen „großen“ Mini mit Quer eingebautem Motor und Hydrolastic-Radaufhängung. Ab 1968 als MG 1300 mit größerem A-serie-Motor angeboten.


MGB

Nachfolger des MGA mit selbsttragender Karosserie und auf 1.789 ccm gebrachtem B-Serie-Aggregat. Ab 1965 auch als gelungenes MGB GT Coupé mit von Pininfarina designter Fastback-Karosserie. In drei Serien bis 1980 gebaut. Ab 1974 wegen verschärfter Sicherheitsvorschriften in USA mit Gummistoßstangen und hochgesetzter Karosserie. Zahlreiche erfolgreiche Einsätze im Renn- und Rallyesport.


1964

EX 234

Prototyp eines Nachfolgers für MGB und MG „Midget“ mit A-Serie-Motor Frontantrieb, Hydrolastic-Fahrwerk und formschöner Pininfarina-Karosserie.


1967

MGC

Als Nachfolger des Austin-Healey 3000 gedachter, fahrwerksseitig umfassend re-designter MGB mit C-Serie-Sechszylindermotor mit 2.912 ccm. Auch in Coupé-Ausführung als MGC GT erhältlich. Unter der Bezeichnung MGC GTS entstanden zwei äußerst potente Rennwagen mit Alukarosserie und Alumotor, die wegen der Fusion von BMC und Leyland leider nicht mehr in geplantem Umgang zum Einsatz kamen.


1973

MGB GT V8

MGB GT mit Rover V8 Maschine mit 3.582 ccm. Ab 1974 mit Gummistoßstangen. Nur auf dem englischen Markt angeboten und wegen der Energiekrise bis 1976 nur in 2.591 Exemplaren gebaut.


1982

MG Metro 1300

Der erste „neue“ MG nach der Einstellung der Produktion im Werk Abingdon im Jahr 1980. Sportliche Version des Austin Metro. Ab 1993 auch als MG Metro Turbo zu haben und 1990 eingestellt.


1983

MG Maestro

MG Derivat des Austin Maestro. Zunächst als MG Maestro 1600, ab 1984 als MG Maestrp 2.0 EFi und ab 1989 als in nur 501 Exemplaren produzierter MG Maestro Turbo. Produktionseinstellung 1991.


1984

MG Metro 6R4

Gruppe B Monster mit Allradantrieb und turbogeladenen V6-Mittelmotor. Leider zu spät, um noch große Rallye-Erfolge zu feiern.


MG Montego

Stufenheckversion des MG Maestro. Zunächst als 2.0 Efi, ab 1985 auch als MG Montego Turbo. Produktion 1991 eingestellt.


1985

MG EXE

Studie eines Mittelmotorcoupés unter Verwendung von Komponenten des MG Metro 6R4. Nahm einige Designelemente des MGF vorweg.


1992

MG RV8

Endlich wieder ein echter MG Sportwagen, wenn auch auf Grundlage der inzwischen wieder als Ersatzteil aufgelegten MGB Karosserie. Bis 1994 in 2000 Exemplaren gebaut.


1995

MGF

Großserienroadster in bester MGB-Tradition. Äußerst gelungener, kompakter Mittelmotorsportwagen mit Fahrwerkskomponenten des MG Metro und K-Serie-Motor mit 1,8 Litern. Zunächst in zwei Ausführungen mit (VVC) und ohne (MPi) . Ab 2000 als Mk2 mit kleineren optischen Retuschen und auf Wunsch mit sequentiell schaltendem, automatisiertem Getriebe (CVT). 2001 leistungsgesteigertes Sondermodell „Trophy“ sowie wenig attraktive Sparversion 1,6i


1997

EX 253

Nach Art von EX 181 für Weltrekordfahrten auf den Bonneville Salt Flats präparierter MGF. Turbogeladener 1,4 Liter-Motor mit 333 PS.


1998

EX 255

Weiterer für Weltrekordfahrten in Bonneville präparierter MGF. Dieses Mal mit turbogeladenem Achtzylinder mit 4,797 ccm und wegen eines Kupplungsschadens leider erfolglos.


2001

MG ZR

MG-Version des Rover 25. Als ZR 105 mit K-Serie-Motor mit 1,4 Litern und als ZR 120 und 160 mit K-Serie-Motor mit 1,8 Litern. Als ZR TD 100 und TD 115 auch mit Dieselmotor lieferbar. Ab 2003 auch als Lieferwagen „Express“ zu haben. Facelift in 2004, 2005 eingestellt.


MG ZS

MG-Version des Rover 45. Motorisierung analog zu MG ZR, aber zusätzlich als ZS 110 mit 1,6 Liter Version des K-Serie Motors und als ZS 180 mit 2,5 Liter-Motor der KV-Serie. Als ZS 120 auch mit Automatik lieferbar. 2004 Facelift, 2005 eingestellt.


MG ZT

MG-Version des Rover 75. Lieferbar als ZT 115 CTD und 135 CDTi mit Common Rail Dieselmotor von BMW, als ZT 120 und 160 mit K-Serie-Motor (als 160 turbogeladen), sowie als ZT 160, 180 und 190 auch mit V6 Motor der KV-Serie (ZT 180 mit Automatikgetriebe). Als ZT 260 auch mit V8-Motor des Ford Mustang und Heckantrieb angeboten. Alle Versionen auch als Kombi ZT-T lieferbar. Facelift in 2004. Produktionseinstellung 2005. 2007 Wiederaufnahme der Produktion in China als MG 7.


2002

MG TF

Überarbeitete Version des MGF ohne Hydralastic-Federung. Lieferbar als TF 115 mit K-Serie-Motor mit 1,6 Litern Hubraum, als TF 120 und 135 mit K-Serie-Motor mit 1,8 Litern Hubraum, sowie als TF 160 mit 1,8 Litern und variabler Ventilsteuerung (VVC). 2005 eingestellt. Von 2007 bis 2011 unter chinesischer Ägide in England und China in kleinen Stückzahlen wieder aufgelegt.


2003

MG X Power SV und SVR

Supersportwagen auf Basis des Qvale Mangusta mit getunter Ford Mustang Maschine und Karbonkarosserie. Bis 2008 in kleinen Stückzahlen gebaut.


2007

MG 7

Chinesische Version des MG ZT. Als MG 7L mit verlängertem Radstand.


2008

MG 3 und MG 3 SW

Chinesische Version des MG ZR ausschließlich mit K-Serie-Motor mit 1,4 Litern Hubraum. Als MG 3 SW chinesische Version des Crossovers Rover 25 Streetwise. Bis 2011 gebaut.


2010

MG 6

Erster unter chinesischer Regie entstandener MG mit 1,8 Liter-K-Serie-Motor. Als Schräg- und Stufenhecklimousine lieferbar. Seit 2011 auch in Großbritannien verfügbar.


2011

MG 3

Komplett neues Modell mit 3 und 5 Türen und 1,3 und 1,5 Liter-Motor ohne technische Verwandtschaft zum Vorgängermodell. Seit 2013 auch in Großbritannien verfügbar.



Matthias Schulze


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