Hallo
Da ich über Weihnachten die Speichenradnaben an der Hinterachse umbaue, wollte ich die Gelegenheit nutzen den Simmering (Wellendichtring) von der Antriebeingangswelle (Kegelrad) zu wechseln da er schon ziemlich leckt. Leider hat mir der Blick ins Werkstättenhandbuch wenig Hoffnung gemacht. Da ist die Rede von Spezialwerkzeug und einem flexiblen Abstandshalter zwischen den Lagern. Hat schon mal jemand diesen Simmering ohne Spezialwerkzeug gewechselt?
Für jeden Tipp dankbar
Rudi
Simmering bei Tube-style Achse wechseln
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- Matthias
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Ja, das habe ich schon zweimal gemacht. In einem "Enjoying MG" Heft des MGOC stand mal beschrieben, wie man diesen Simmerring mit Hausmitteln tauschen kann. Es geht wie folgt:
1. Markiere mit zwei Körnerschlägen die Position der Mutter auf der Welle
2. Löse die Mutter (zum Gegenhalten habe ich einen Schlüssel zum Lösen von Achteck-Radmutter mit Bohrungen versehen, so dass ich ihn am Kardanwellenflansch festschrauben konnte) und zähle penibel die Anzahl der Umdrehungen die notwendig sind, um die Mutter von der Welle zu drehen.
3. Ziehe den Flansch ab, das geht problemlos
4. Erneuere den Simmerring und setze den Flansch wieder auf
5. Schraube die Mutter wieder mit exakt derselben Umdrehungszahl wie beim Lösen auf die Welle und ziehe sie wieder soweit an, dass die beide Körnermarkierungen wieder aufeinanderstehen.
Die Vorspannung des flexiblen Abstandshalters bleibt damit (weitestgehend) erhalten.
ie obengesagt, ich habe das bereits zweimal gemacht, an MGB und MGC, bei beiden ist das mittlerweile über 10 Jahre her und Probleme gab es seither nie.
achteckige Grüße
Matthias #421
1. Markiere mit zwei Körnerschlägen die Position der Mutter auf der Welle
2. Löse die Mutter (zum Gegenhalten habe ich einen Schlüssel zum Lösen von Achteck-Radmutter mit Bohrungen versehen, so dass ich ihn am Kardanwellenflansch festschrauben konnte) und zähle penibel die Anzahl der Umdrehungen die notwendig sind, um die Mutter von der Welle zu drehen.
3. Ziehe den Flansch ab, das geht problemlos
4. Erneuere den Simmerring und setze den Flansch wieder auf
5. Schraube die Mutter wieder mit exakt derselben Umdrehungszahl wie beim Lösen auf die Welle und ziehe sie wieder soweit an, dass die beide Körnermarkierungen wieder aufeinanderstehen.
Die Vorspannung des flexiblen Abstandshalters bleibt damit (weitestgehend) erhalten.
ie obengesagt, ich habe das bereits zweimal gemacht, an MGB und MGC, bei beiden ist das mittlerweile über 10 Jahre her und Probleme gab es seither nie.
achteckige Grüße
Matthias #421
- Matthias
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Hallo Rami,
tut mir leid, dass ich jetzt erst antworte, aber ich habe deine Frage schlichtweg übersehen. Leider habe ich keine Erfahrung mit der Banjo-Achse, m.E. dürfte es aber hier keine Probleme geben, weil die Differentialeinheit hier nicht unter Spannung im Gehäuse sitzt, sondern als Ganzes in die Achse eingesezt ist. Aber wie schon gesagt, ich habe keine Erfahrung mit dieser Achse. Trotzdem meine ich, dass du, wenn du so vorgehst, wie von mir beschrieben, nichts falsch machst.
Gruß
Matthias #421
tut mir leid, dass ich jetzt erst antworte, aber ich habe deine Frage schlichtweg übersehen. Leider habe ich keine Erfahrung mit der Banjo-Achse, m.E. dürfte es aber hier keine Probleme geben, weil die Differentialeinheit hier nicht unter Spannung im Gehäuse sitzt, sondern als Ganzes in die Achse eingesezt ist. Aber wie schon gesagt, ich habe keine Erfahrung mit dieser Achse. Trotzdem meine ich, dass du, wenn du so vorgehst, wie von mir beschrieben, nichts falsch machst.
Gruß
Matthias #421