Einbau Lenksäule

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MartinW
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Einbau Lenksäule

#1

Beitrag von MartinW » 10. Feb 2003, 07:59

Hallo,

zunächst mal danke für Eure Beiträge. Ich kann nicht verstehen jemanden herabzuwürdigen, der sich die Zeit nimmt, mir trotz meiner Unfähigeit die Lenksäule beim Ausbau zu kennzeichnen helfen zu wollen!

Ich würdige jede Antwort, die aus bestem Wissen heraus gemacht wurde, mag Sie auch inhaltlich nicht stimmen. Es gibt auf dem board genügend Leute (wie man sieht), die dann einschreiten können und die Sachlage zurechtrücken!

Also für mich gilt: Ich bin für jede Antwort und jede Hilfe dankbar!

Wie man sieht haben wir ZUSAMMEN die richtigen Tipps zusammengetragen!

Danke

Martin


Hallo zusammen,

bin gerade beim Zusammenbau meiner Lenkung (MGB Bj. 1965). Leider habe ich beim Ausbau der Säule weder die untere noch die oberere Position des Vielzahnwellenenendes am Kardangelenk markiert (...ich weiss, Anfänger!!!) In meinen diversen Handbüchern kann ich über die Positionierung des Gelenkes (bei welchem Radeinschlag muss das Gelenk wie stehen etc.)nichts finden können.

Wer weiss Rat, wie's geht, oder wo's steht?

Schon mal Danke für die Hilfe!

Martin

[Dieser Beitrag wurde von MartinW am 13.02.2003 editiert.]

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Klaus Ullrich
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#2

Beitrag von Klaus Ullrich » 11. Feb 2003, 15:38

Hallo Martin,

da bis jetzt keine Reaktion auf Deine Frage erfolgt ist, versuch ich mal aus meiner Erinnerung mit dem 78ér B mit der Sicherheitslenksäule zu antworten. Das Kardangelenk hat dabei auf der Seite zur Lenksäule hin im Bereich der Vielverzahnung eine Querbohrung zur Sicherung des Gelenkes mittels eines Stiftes. Damit ist die Eingaulage auf der Seite vorgegeben, da der Stift nur in dieser einen Position wieder eizutreiben geht. Wenn Du die Spurstangenköpfe nicht von den Spurstangen runtergedreht hast, dann mußt Du diese nur wieder einhängen und festschrauben. Die Lenkung sollte in beide Endlagen gebracht und dabei jeweils darauf geachtet werden, daß die Räder nicht anschlagen(schleifen). Aus der Geradeausstellung der Räder müßte dann die Anzahl der Lenkradumdrehungen bis zum Anschlag nach links und rechts gleich sein. Ich hoffe ich habe nichts vergessen und Dir damit weitergeholfen.

Gruß Klaus

Jörn
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#3

Beitrag von Jörn » 11. Feb 2003, 16:01

Martin,

das Kreuzgelenk geht nur in einer Position rein, weil sowohl die aus dem Cockpit kommende Lenksäule wie die aus der Zahnstange kommende Lenkspindel in der Verzahnung eine seitliche Nut haben, in der die Befestigungsbolzen des Kreutgelenkes hineingehen. Man kann da nix falsch machen, es sei denn man gibt sich sehr viel Mühe :-))

speedmasters
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#4

Beitrag von speedmasters » 11. Feb 2003, 19:34

Siehe da es blitzt das Halbwissen wieder auf!
"grrrrrrrrrr....."

Martin,

daß ist natürlich Quatsch. Das Kreuzgelenk kann in verschiedenen Positionen eingebaut werden. Aber das hast Du ja wohl auch schon bemerkt, sonst würde sich deine Frage ja erübrigen.
Also: Die Räder in Nullstellung bringen und dann die Lenksäule so einbauen, daß die kleine Rückstellschraube für den Blinkerschalter in Neutralstellung steht.

That's it!

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Klaus Ullrich
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#5

Beitrag von Klaus Ullrich » 12. Feb 2003, 14:10

Werter Speedmaster,

es ist weder Quatsch noch Halbwissen in meiner Antwort auf Martins Frage enthalten, habe ich doch explizit auf die späte US-Ausführung mit der Sicherheitslenksäule bezug genommen. Die beschriebene Vorgehensweise ist von mir mehrfach erfolgreich praktiziert worden.Ich würde Dir übrigens in Zukunft eine sorgfältigere Wortwahl in Deinen Formulierungen wünschen.

Klaus

Bernd Schneider
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#6

Beitrag von Bernd Schneider » 12. Feb 2003, 16:26

Also, beim 65er B ist es tatsächlich so, dass das Kreuzgelenk beliebig auf die Verzahnung der Lenkung aufgesetzt werden kann, die Nut in der Stange geht rundum. Wichtig ist nur, wenn zuvor die Lenkung ausgebaut war, beim Einbau auf die exakte Flucht der beiden Stangen der Lenksäule zu achten.

speedmasters
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#7

Beitrag von speedmasters » 12. Feb 2003, 17:03

Klaus Ullrich,

warum fühlst du dich denn angesprochen?

Jörn
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#8

Beitrag von Jörn » 12. Feb 2003, 17:09

Bernd,

Du hast Recht mit der umlaufenden Nut und ich natürlich nicht! Das hatte ich völlig vergessen. Liegt vielleicht aber auch daran, das ich meinen 64er B zu einer Zeit, nämlich 1980 bis 1984 restauriert habe, als man auch mit Halbwissen noch Klassiker zusammen bauen konnte, die bis heute zuverlässig und gutaussehend sind.

Bernd Schneider
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#9

Beitrag von Bernd Schneider » 13. Feb 2003, 14:01

Hallo Jörn,

ich glaube, die meisten Oldtimer sind heute nur deshalb noch auf der Strasse, weil sich in bestimmten Phasen ihres Autolebens Menschen mit "Halbwissen" um diese Autos gekümmert haben, während seinerzeit die Fachleute den veralteten Schrott mieden wie der Teufel das Weihwasser ;-)))

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