Typportraits - Kaufberatungen

Hier finden Sie Typbeschreibungen und Kaufberatungen zu den populärsten MG-Fahrzeug-Typen. Diese Typbeschreibungen geben einen Überblick über die verschiedenen MG-Typen, sowie ihre Stärken und Schwächen. Wenn Sie ein Fahrzeug kaufen möchten, sollten Sie dennoch nach Möglichkeit einen MG-Kenner zu der Fahrzeug-Begutachtung hinzuziehen, also einen Menschen, der den jeweiligen Fahrzeugtyp kennt und damit in der Lage ist, versteckte Fehler eher zu entdecken.

MGB - Kaufberatung: Worauf man achten sollte

 

Beim MGB Kauf gilt es in erster Linie auf die Karosserie zu achten. Ist diese nicht in Ordnung, wird es schnell teuer! Am besten arbeitet man sich von vorne nach hinten durch. Das heißt, man schaut sich zuerst die vorderen Kotflügel von innen an. Oberhalb der Räder kann man Verstärkungskästen ertasten, auf deren Oberseite  sich im allgemeinen viel Schmutz findet, der im Verbund mit Feuchtigkeit dem Rost Vorschub leistet. Rostlöcher dürfen sich dort aber auf keinen Fall finden. Als nächstes werfen wir einen Blick auf das Schottblech hinter den Rädern an. Ist dieses durchgerostet, ist dahinter auch alles kaputt. Leider wird der Verkäufer sicher nicht erlauben, das besagte Blech abzuschrauben. Aber zumindest bei einem unrestaurierten Auto kann man auch so erkennen, wie es hinter diesem Blech aussieht. Hierzu betrachtet man den vorderen Kotflügel von außen entlang der Linie des Schottblechs.

Kaufberatung M.G. Z Magnette

Typenberatung:

Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen drei Modellen:

M.G. ZA - erkennbar an dem Chrom über dem vorderen Radlauf, dem sog. "hockey-stick"

M.G. ZB - der Nachfolger mit gerader Chromleiste, gesteigerter Motorleistung und längerer Hinterachsübersetzung 

M.G. ZB "Variotone" - technisch identisch mit der ZB, aber andere Chromverzierung, um die Zweifarbenlackierung abzusetzen, sowie größeres Heckfenster

Kaufberatung MGA

Die Anfänge des MGA

Nachdem MG mit den T-Modellen in der Nachkriegszeit große Erfolge vor allem in den USA verzeichnet hatte, kam doch Anfang der 50er Jahre der Ruf nach etwas Neuem. Die Verkaufszahlen des TD sackten zum Ende ab, und insbesondere aus den USA kam die Forderung, einen Roadster mit modernem Design zu bauen. Die MG-Entwickler haben nicht geschlafen und haben eine Einzelanfertigung für G. Phillips entwickelt, die bereits 1951 beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans als inoffizieller Prototyp des MGA auf die Rennpiste kam. Es handelte sich um ein TD-Chassis mit moderner, stromlinienförmiger Karosserie, dem man sofort die MGA-Linienführung ansah. Da beim TD die Sitze noch auf den Rahmenzügen saßen, war durch die niedrige Karosserie der Fahrer ein wenig ‚hochsitzend‘. Das wurde bei der späteren Serienfertigung aber geändert.

MG Midget - Die Zwergenfamilie 

Es ist Juni 1961 als der MG Midget MK I ( GAN 1 ) der Öffentlichkeit vorgestellt wird, einen Monat später als der baugleiche Austin Healey Sprite MK II. Der Motor leistete bei 948ccm Hubraum 46 PS. Im Oktober 1962 kam dann die erste Überarbeitung ( GAN 2). Der Hubraum des Motors wurde auf 1098ccm gesteigert, was eine Mehrleistung von 9 PS einbrachte. Weitere Änderungen waren die vorn verbauten Scheibenbremsen, ein synchronisiertes Getriebe sowie ein mit Teppich verkleideter Innenraum. Auch die Ausstattung wurde ein wenig verbessert.